
- 40 × 50 cm
- 36 Farben
- Fortgeschritten
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Dein Einstieg
Du brauchst keine Malerfahrung. Wähle ein überschaubares Motiv und folge den nummerierten Feldern in deinem eigenen Tempo.
Deine Auswahl
Der häufigste Fehler beim ersten Set ist nicht mangelndes Talent, sondern ein zu ehrgeiziges Motiv. Ein Porträt mit vielen Hauttönen oder eine nächtliche Skyline mit hunderten Fenstern kann auch geübte Malerinnen und Maler zermürben.
Für den Einstieg spricht alles für große, klar abgegrenzte Flächen: eine einzelne Blüte, ein Tier vor ruhigem Hintergrund, eine Landschaft mit weitem Himmel. Du kommst schnell voran, siehst früh, wie das Bild wird, und genau das trägt durch die Abende, an denen es zäh wird.
Dazu kommt das Format. In 30 × 40 cm bist du in überschaubarer Zeit fertig; auf 50 × 70 cm sitzt man mehrere Wochen. Beides ist in Ordnung – nur sollte man wissen, worauf man sich einlässt.
Persönlich und klar geführt
Wähle zuerst eine passende Kunstwelt. Die nummerierte Leinwand und die zugeordneten Farben führen dich danach Schritt für Schritt durch deinen persönlichen Entwurf.








Orientierung
Nicht jedes schöne Bild ist ein guter Einstieg. Diese fünf Punkte entscheiden darüber, ob dein erstes Set Freude macht oder in der Ecke landet.
Schritt 1
Motive mit klar abgegrenzten Feldern verzeihen mehr als filigrane Vorlagen. Blüten, Tiere mit kurzem Fell und Landschaften sind dankbar; Porträts und Nachtaufnahmen sind es nicht.
Schritt 2
Mehr Farben ergeben kein besseres Bild, sondern mehr Durchgänge und mehr Zeit. Für den Einstieg reichen 24 Farben fast immer – bei Sonnenuntergängen und Wasserspiegelungen lohnen sich 36.
Schritt 3
Ein Tisch, an dem das Bild liegen bleiben darf, und Tageslicht von der Seite. Wer jedes Mal alles wegräumen muss, malt seltener weiter. Farben, die abends passend wirken, sehen morgens anders aus.
Schritt 4
Arbeite alle Felder einer Nummer ab, bevor du wechselst. Das spart ständiges Auswaschen – und die offene Farbe trocknet nicht unbemerkt ein. Deckel gleich wieder drauf.
Schritt 5
Die Farben decken gut. Lass die Stelle trocknen und male sie über – sichtbar bleibt nichts. Auch zu dünn aufgetragene Stellen kannst du nach dem Trocknen ein zweites Mal übergehen.
Weitere Wege
Acht Motivwelten helfen dir, die Auswahl nach deinem Stil und deinen Interessen einzugrenzen.
Gut zu wissen
Die Fragen, die vor dem ersten Set am häufigsten kommen.
Nein. Du ordnest jeder Zahl die passende Farbe zu und arbeitest dich Feld für Feld durch das Motiv. Was du brauchst, ist keine ruhige Künstlerhand, sondern Geduld.
30 × 40 cm mit 24 Farben ist der unkomplizierteste Einstieg – überschaubar in Zeit und Aufwand. Wer sich mehr zutraut, nimmt 40 × 50 cm. Details dazu stehen im Größen- und Farbratgeber.
Das hängt an Format und Detailgrad. Ein kleines Motiv mit wenigen Farben schafft man an einigen Abenden, ein großes mit vielen Farben beschäftigt über Wochen. Es muss nicht am Stück fertig werden – die Farben lassen sich verschließen und später weiterverwenden.
Eine vorgedruckte Leinwand mit nummerierten Feldern, die passenden Acrylfarben, Pinsel und eine farbige Vorlage zum Abgleichen. Mehr als ein Glas Wasser und ein Tuch brauchst du nicht.
Nein. Ein Rahmen gehört nur dann zum Set, wenn du auf der Produktseite die Variante mit Rahmen wählst. Wie du dein fertiges Bild sonst aufspannst, steht im Ratgeber Versiegeln und Aufhängen.
Übermalen. Acrylfarbe deckt gut – lass die Stelle trocknen und geh noch einmal darüber. Für feine Korrekturen eignet sich ein Acryl-Korrekturstift besser als der Pinsel.
Ja. Du lädst ein Foto hoch und bekommst daraus ein Set mit nummerierter Vorlage. Für den allerersten Versuch ist ein fertiges Motiv allerdings der einfachere Weg – bei einem eigenen Foto ist die Erwartung an das Ergebnis meist höher.
Dein nächster Schritt
Vergleiche Bilder, Format, Farbanzahl und Schwierigkeit in Ruhe auf der Produktseite.
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